Nachrichten zum Thema Familie und Jugend
13.11.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Britta Altenkamp: Das KiBiz ist und bleibt ein Spargesetz
Die Forderung der kommunalen Spitzenverbände, das Geld des Bundes zum Ausbau der Betreuung für unter Dreijährige ungekürzt an die Kommunen weiter zu leiten, bezeichnete die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, als mehr als berechtigt. "Mehrere Millionen Bundesmittel für die Zukunft der Kinder versickern stillschweigend im Landeshaushalt. Das ist ein Skandal und muss sofort zurückgenommen werden. Nichts anderes formulieren alle kommunalen Spitzenverbände in ihrer Kritik an die Landesregierung", erklärte Altenkamp. Darüber hinaus sei auch eine erhebliche Aufstockung der Investitionsmittel erforderlich, die ansonsten durch die Kommunen allein gestemmt werden müssten. Das Land steuere einen viel zu geringen Eigenanteil bei und rufe noch nicht einmal die vorhandenen und zur Weitergabe bereit stehenden Bundesmittel ab.
27.10.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
100 Tage Kinderbildungsgesetz (KiBiz)
Begrenzung des Ausbaus der Betreuung für Unterdreijährige auf 25 Stunden entspricht nicht dem Bedarf
Renate Hendricks und Ernesto Harder nehmen eine Einschätzung vom KiBiz vor
Insgesamt hat das KiBiz zu einem Ausbau der Betreuungsplätze insbesondere für unter Dreijährige geführt, berichten Ernesto Harder, Vorsitzender der Bonner SPD und jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn und Renate Hendricks, Bonner Landtagsabgeordnete der SPD. Allerdings wird der Bedarf nicht immer in dem Umfang abgedeckt, wie Eltern es benötigt hätten. Zu oft kommt es zu einem Widerspruch zwischen der erforderlichen personellen Ausstattung und dem Qualitätsanspruch der Landesregierung an die frühkindliche Bildung.
24.10.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Rede: Landesregelungen für alle Kinder- Grenzpendlerlösung für die Nachbarbundesländer ermöglichen
Rede von Renate Hendricks im Plenum am 24.10.2008 zum Antrag der SPD
Landesregelungen für alle Kinder- Grenzpendlerlösung für die Nachbarbundesländer ermöglichen
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
Nordrhein-Westfalen soll das familienfreundlichste Land der Republik werden, so wenigstens liest man in Pressemitteilungen der CDU-Landtagsfraktion. Ich will gleich vorwegschicken, diese Auffassung deckt sich durchaus mit dem, was die SPD erreichen möchte. Nur dass wir uns unter Familienfreundlichkeit an etlichen Stellen deutlich andere Weichenstellungen und Veränderungen vorstellen.
01.10.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Wolfgang Jörg: Rücklagen der Kindertageseinrichtungen dürfen nicht angetastet werden
Eine "unverzügliche Klarstellung" forderte Wolfgang Jörg, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, von Jugendminister Armin Laschet zu Medienberichten, nach denen bei der diesjährigen Betriebskostenabrechnung für Kindertageseinrichtungen bereits auf deren Rücklagen zugegriffen wurde. "Die von den Kindertageseinrichtungen erwirtschafteten Rücklagen dürfen in den nächsten Jahren nicht angetastet werden. Der Minister steht hier im Wort", erklärte Jörg. Im Rahmen der Verhandlungen zum umstrittenen Kinderbildungsgesetz sei mit den Trägern vereinbart worden, dass die Verrechnung der Ersparnisse erst ab 2013/2014 erfolge. Bis dahin könnten die Einrichtungen das Geld frei verwenden.
31.08.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Wolfgang Jörg: Kinderrechte müssen im Grundgesetz verankert werden
"Nachdem Gesundheitsminister Laumann eine Zentralstelle für Teilnahmedaten von Kindern an Vorsorge-Untersuchungen angekündigt hat, muss nun der nächste Schritt folgen, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen", erklärte Wolfgang Jörg, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Die Weitergabe und zentrale Speicherung der Teilnahme von Kindern an Vorsorge-Untersuchungen sei ein wichtiger Schritt zum Schutz der Kinder. Sie könne dem Jugendamt Anhaltspunkte zur Erkennung von Gefahren für das Kindeswohl liefern. Die Zentralstelle geht auf eine gemeinsame Initiative aller vier Landtagsfraktionen zurück.
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