Nachrichten zum Thema Familie und Jugend
17.06.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Britta Altenkamp: SPD ist bereit, kommende Woche mit der FDP beitragsfreies Kindergartenjahr zu beschließen
"Es ist schön, dass auch die FDP erkennt, wie wichtig die Beitragsfreiheit der frühkindlichen Bildung für die soziale Chancengleichheit ist ", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, zu der Forderung des FDP-Generalsekretärs Lindner an die CDU, ein Kindergartenjahr beitragsfrei zu stellen. "Wenn der FDP dieses Anliegen allerdings so wichtig ist, dann stellt sich die Frage, warum sie in den letzten drei Jahren jeweils unseren Haushaltsantrag auf ein beitragsfreies Kindergartenjahr abgelehnt hat. Die Landesregierung hat nun schon drei Jahre lang die Gelegenheit gehabt, die Situation der Familien und ihrer Kinder in NRW zu verbessern, sie hat aber nichts getan. Die FDP-Forderung ist also nicht ehrlich gemeint, sondern ein populistischer Profilierungsversuch", kritisierte Altenkamp.
10.06.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Britta Altenkamp: Landesregierung rechnet KiBiz schön
"Es ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten, wie Minister Laschet mit falschen Zahlen oder unvollständigen Vergleichen versucht, von den großen Problemen abzulenken, die das Kinderbildungsgesetz der CDU/FDP-Koalition in Nordrhein-Westfalen verursacht", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, zu den heute von der Landesregierung vorgestellten Daten zum KiBiz. "Insbesondere die Aussagen zum Ausbau der Angebote für Unterdreijährige sind frei erfunden." Der Erläuterungsband zum Haushalt 2007 belege schwarz auf weiß, dass es 2005 bereits 15.722 Plätze gegeben habe. Der Anstieg in 2006 reduziere sich damit auf 278 Plätze. "Das ist zwar formal ein Zuwachs an Plätzen, aber wahrlich keine Großtat", stellte Altenkamp fest.
15.04.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Britta Altenkamp: KiBiz ist völlig unterfinanzierter Mumpitz
"Die aktuellen Meldungen der Jugendämter zeigen, dass das Kinderbildungsgesetz hinsichtlich der Zahl der Plätze für Unterdreijährige, der Kindergartenplätze und der Ganztagsplätze völlig unterfinanziert ist. Dabei ist es an Dreistigkeit nicht zu überbieten, dass der zuständige Minister Laschet das KiBiz als Erfolg feiert, ohne zu erläutern, wie denn der nun belegte erforderliche finanzielle Mehraufwand gedeckt werden soll", sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, heute in Düsseldorf. Vor allen Dingen könne von einer besseren Umsetzung des Elternwillens überhaupt keine Rede sein, weil mit den Eltern überhaupt noch keine Betreuungsverträge abgeschlossen werden durften. "Zudem sind die Aussagen zum U3-Ausbau dreist und falsch dargestellt", stellte Altenkamp fest. Obwohl der Minister im Landtag schon eingestanden habe, dass es 2005 bereits 15.722 Plätze gegeben habe, verwende er weiterhin falsche Zahlen. Altenkamp: "Der Minister rechnet die Zahlen der vergangenen Jahre künstlich klein, damit er heute umso strahlender dasteht."
08.04.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Gesetz mit Kinderkrankheiten:
Umsetzung hakt noch - U3 Betreuung ist nicht ausreichend gegenfinanziert
Im Rahmen der politischen Diskussion um das Gesetz zur frühen Bildung und Förderung hat die Landesregierung, die Vorzüge der zukünftigen Gesetzeslage für die Eltern und die Kinder angepriesen. Das Ziel des KiBiz „mehr Geld, mehr Plätze, mehr Flexibilität, mehr Bildung und mehr Qualität in die vorschulische Kinderbetreuung“, lässt sich bisher nicht feststellen.
03.04.2008 in Familie und Jugend von Renate Hendricks
Sprachstandsfeststellung in Bonn 2008 - Anna spricht immer noch nicht:
Weniger Kinder erhielten nach den Sprachstandstest Förderung, als in den Jahren zuvor
Anna ist vier Jahre alt, in ihrer geistigen, motorischen und sprachlichen Entwicklung ihren gleichaltrigen Freunden in der Kindertageseinrichtung fast immer einen kleinen Sprung voraus. Anna ist fröhlich und lebendig - ein Wirbelwind mit starkem Willen. Beim Testspiel ein Besuch im Zoo wollte sie gerade mal nicht, jedenfalls nicht, wenn die Erzieherin sie ansprach. Anna fand die sonderbaren Sätze zudem zu komisch, um sie nachzusprechen. Warum sollte ein Bett einen Teppich füttern, so einen Unsinn spricht Ann nicht nach. Aber dies zählt für die Auswertung des Tests.
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