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Sozialdemokratische Frauen in Bonn - ASF

21.01.2011 in Bildung & Forschung von Renate Hendricks

Karl Schultheis: Wegfallende Studiengebühren werden kompensiert

 

„Die rot-grüne Koalition sorgt dafür, dass das Land wieder seine volle Verantwortung für die Finanzierung unserer Hochschulen übernimmt. Dazu wird mit der Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2011/2012 den Hochschulen der im Referenzjahr 2009 ermittelte Betrag von rund 249 Millionen als Kompensation zur Verfügung gestellt. Uns ist dabei besonders wichtig, dass bei der Berechnung bei den Studierenden eine 1,5-fache Regelstudienzeit zur Grundlage genommen wird. Um auch einer zukünftigen Entwicklung der Studierendenzahlen an den jeweiligen Hochschulen Rechnung zu tragen, schlagen wir gemeinsam mit unserem grünen Koalitionspartner vor, über eine Rechtsverordnung die Verteilungskriterien für die Kompensationsmittel zu regeln. Der Grundsatz muss gelten: Das Geld folgt den Studierenden“, sagte Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, am Ende der ersten Plenarwoche in diesem Jahr in Düsseldorf.

 

26.11.2010 in Bildung & Forschung von Renate Hendricks

Karl Schultheis und Dr. Ruth Seidl: Gute Argumente für die Abschaffung der Studiengebühren

 

Zur heutigen Anhörung zur Abschaffung der Studiengebühren in NRW erklärten Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, und Dr. Ruth Seidl, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Eine überwiegende Mehrheit der Fachleute hat sich heute für die Abschaffung der Studiengebühren aus sozialen Gründen und aus Gründen der Chancengerechtigkeit ausgesprochen. Es ist deutlich geworden, dass Studiengebühren mit der Frage der Gerechtigkeit in direktem Zusammenhang stehen. Die finanzielle Situation ist das entscheidende Kriterium für die Aufnahme oder Nicht-Aufnahme eines Studiums und darf junge Menschen nicht länger vom Studium abhalten. Insbesondere diejenigen, die nicht aus einem Akademikerhaushalt kommen, werden abgeschreckt. Es darf kein Talent verloren gehen, wenn man es ernst meint mit der Bildungsgerechtigkeit.

 

25.11.2010 in Bildung & Forschung von Renate Hendricks

Bonner Volkskunde erhalten

 

Atempause bis Januar nutzen

Zum Beschluss des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn erklärt die Bonner Landtagsabgeordnete Renate Hendricks:

„Ich bedaure den Entschluss des Fakultätsrats, den Lehrstuhl für Volkskunde an der Universität Bonn nicht erneut zu besetzen. In seiner Ausrichtung gehört das Fach in NRW zu den kleinen Fächern und wird in dieser Form nur noch in Münster gelehrt“, erklärt Hendricks. Dem Entschluss waren langjährige und immer wieder gescheiterte Versuche vorausgegangen, den bereits seit Jahren vakanten Lehrstuhl neu zu besetzen.

 

06.10.2010 in Bildung & Forschung von Renate Hendricks

Hürdenabbau hat oberste Priorität:

 

Trotz steigender Studienanfängerzahlen entscheiden sich immer noch zu wenige in Nordrhein-Westfalen für ein Studium

Zum Wintersemester 2010/11 wird die Zahl der Einschreibungen nach den derzeitigen Prognosen deutlich ansteigen. Erwartet werden rund 84.400 Studienanfänger, davon 73.400 an den 30 öffentlich-rechtlichen Hochschulen und den sieben staatlichen Kunst- und Musikhochschulen. Damit verzeichnen die nordrhein-westfälischen Hochschulen landesweit etwa 6.800 Studienanfänger mehr, dies ist ein Plus von 8,8 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester. Die Zahlen beruhen auf den von den Hochschulen auf der Basis der Studienbewerbungen und der Erfahrungen der Vorjahre hochgerechneten Daten. (Die endgültigen Zahlen können noch abweichen, da die Einschreibefristen noch laufen.)

 

29.09.2010 in Bildung & Forschung von Renate Hendricks

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Dialog mit dem Landes-ASten-Treffen NRW

 

Gestern fand in Düsseldorf das erste Treffen von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze mit Vertreterinnen und Vertretern des Landes-ASten-Treffens NRW statt.

In dem rund 2 1/2-stündigen Gespräch ging es um einen ersten Erfahrungsaustausch und eine breite Palette von Themen, die von der Bafög-Reform, über die schwierige Wohnraumsituation, bis hin zum Problem der Diskriminierungen von ausländischen Studierenden reichte.

"Mir war es wichtig, direkt von den Studierendenvertretungen Vorschläge und Anregungen zu bekommen, wie wir das Studieren in Nordrhein-Westfalen noch verbessern können, aber auch Kritik an der Hochschulpolitik zu erfahren", so die Ministerin nach dem Treffen.