Sozialdemokratische Frauen in Bonn - ASF

Schützenswertes Denkmal oder austauschbare Veranstaltungshalle:

Veranstaltungen

25. April 2012

19:00 - 20:30 Uhr

Kleiner Saal der Godesberger Stadthalle

Koblenzer Straße 80

53177 Bonn-Bad Godesberg

 

Die Godesberger Stadthalle ein historischer Ort nicht nur für die SPD

Auf Einladung von Frau Renate Hendricks wird der ehemalige Landeskonservator beim Rheinischen Amt für Denkmalpflege Herr Prof. Dr. Udo Mainzer über die Geschichte der Godesberger Stadthalle berichten.

Bad Godesberg war schon im 19. Jahrhundert ein bevorzugter Wohnsitz der Finanz- und Wirtschaftsgrößen. Neben der landschaftlich schönen Lage war die günstige Anbindung an Köln, aber auch ans Ruhrgebiet ein Grund dafür. Nach und nach erwarb die Gemeinde Godesberg das Areal rund um die heutige Stadthalle, um eine zentrale und großzügige Parkanlage für die Bevölkerung zu schaffen. In der Zeit von 1891 – 1892 entstand der Kurpark (der heutige Stadtpark) mit dem Volksgartensaal – ein schlichter Holzbau mit Bühnenanlage und Restaurationsbetrieb. Dieser Holzbau wurde erst 1955 für den Neubau der Stadthalle abgerissen.

Eingeweiht wurde die Godesberger Stadthalle am 15. Dezember 1955 durch den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss. Sie war der größte und modernste Veranstaltungsbau des Rheinlandes und verhalf dem alten Kurort Godesberg als Kongressstadt zu neuer Bedeutung. Bis heute wird die Godesberger Stadthalle für verschiedenste Anlässe genutzt: Konzerte, Konferenzen, Tagungen aber auch größere und kleinere private Feiern finden hier statt.

Die Zukunft der Godesberger Stadthalle ist allerdings ungewiss. 2008 befürwortete der LVR - Rheinisches Amt für Denkmalpflege - zwar die Aufnahme in die Denkmalliste – bis heute ist dies durch die Stadt Bonn aber leider nicht erfolgt. Der Renovierungsstau ist groß und der Betreiber hat große Sorgen, dass dieses historische und wichtige Gebäude nicht erhalten werden kann.

Wir möchten alle Godesberger recht herzlich einladen, ein wenig mehr zu erfahren über diesen historischen Ort und natürlich mit zu diskutieren über die Zukunft der Stadthalle.

 

Homepage Renate Hendricks