Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, hat die Entwicklung an der Universität Siegen als logische Konsequenz der verfehlten Hochschulpolitik der Landesregierung eingestuft. Eumann: "Die Vorgänge um die Wahl des Rektors an der Universität Siegen bestätigen unsere Befürchtungen beim Hochschulfreiheitsgesetz angeht. Solche Konflikte zwischen den von der Wirtschaft dominierten Hochschulräten und den Angehörigen einer Hochschule werden mit dem wachsenden finanziellen Druck auf die Hochschulen in der nächsten Zeit sogar noch zunehmen. Man kann Hochschulen eben nicht wie Unternehmen führen. "Die Hauptverantwortung für das an den Hochschulen ungeliebte Gesetz liege allein bei Wissenschaftsminister Pinkwart, kritisierte Eumann: "Minister Pinkwart sollte sich lieber die Kritik aus den Hochschulen zu Herzen nehmen, anstatt sich in Abwehrreflexen zu üben. Seine Behauptung, dass die Gremien der Universitäten früher dazu neigten, sich schwache Rektorinnen und Rektoren zu wählen, ist nicht nur beleidigend, sondern schlicht falsch."
Marc Jan Eumann: Konflikte an NRW-Hochschulen werden zunehmen
Schule und Bildung
Homepage Renate Hendricks
Veröffentlicht am 29.07.2008
Aktuelle-Artikel
- Stadtdelegiertenkonferenz - Auftakt für den Kommunalwahlkampf 2025.
- Parteitag der Bonner SPD 2025.
- SPD Bonn und Jusos Bonn starten Initiative zur Entwicklung eines Jugendwahlprogramms Bonn..
- Die Haushaltskürzungen der grünen Oberbürgermeisterin gefährden den Zusammenhalt in Bonn.
- SPD verleiht Ehrenamtspreis im Karneval: Laetitia 2025 geht an Loridana Wildenberg, 1.Bonner Showtanz Club e.V..



